Heiner Ulrich (*1944 Riesa - lebt in Leipzig) : Konstruktives Bild. - Öl/Leinwand

Heiner Ulrich (*1944 Riesa – lebt in Leipzig) :

Konstruktives Bild

Öl auf Leinwand,
unten links signiert : h. ulrich

Auf dem Keilrahmen Stempel
„Bürobedarf / HO-Industriewaren / Magdeburg“

Bildmaß : 60 × 48 cm.

Geringe Altersspuren (oben li. sowie unten re. feine Spannungsfältchen merklich),
insgesamt in guter Erhaltung.

Zum Künstler, s. dessen eigene Webseite.

300 EUR





KUNSTHANDEL JOSEPH STEUTZGER

Gemälde-Ankauf in München – und ganz Bayern

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Fritz Osswald (1878 Zürich-1966 Starnberg) : Blick vom Blomberg (bei Bad Tölz). - Ölstudie

Fritz Osswald (1878 Zürich-1966 Starnberg)

Blick vom Blomberg (bei Bad Tölz)

Ölstudie auf Malpappe,
unten rechts mit Bleistift signiert.

Rückseitig ortsbezeichnet („vom Blomberg“)
sowie mit Atelierstempel : Prof. Fritz Osswald / Maler / Starnberg (Obb.)

24 × 33,5 cm.

In unberührter Erhaltung, d.h. freilich etwas angestaubt.
Eine Reinigung und neuer Firnisauftrag würden das Bild sicher weiter nach vorne bringen,
aber Geschmacksache, es gibt m.E. aber auch gute Gründe, es so zu belassen.

Zur Abbildung, die das Bild nicht ganz farbrichtig wiedergibt:
In natura ist ein kräftiges/helles Blau dominierend, die Rottöne sind mehr im Hintergrund; alles ist weicher, luftiger, heller.

245 EUR





G E S T A L T E N : Aus der Bilderwelt des Wasserburger Malers Rudolf Englberger (1908 - 1985)

Bitte beachten Sie unsere Ausstellungspassagen
in Wasserburg a. Inn, Marienplatz 19 & 11

Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt





ZUSCHREIBUNG : Feri / Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Weiden und Rebstöcke im Schnee / Locarno / Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert.
Die etwas größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno”

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen
(mit deutlichen Altersspuren, v.a. an den Gehrungen).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz,
genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien),
vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.

F. Schwarz, bekannt als Aquarellist; die graphische Auffassung,
die sich in den beiden kleinen Ölen ausdrückt, läßt aber durchaus
an die Autorenschaft von Feri Schwarz denken.

800 EUR (zus.)





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Theodor Urtnowski (1881 Thorn/Torun/Westpreussen - 1963 Aachen) : Danzig / Gdańsk. - Öl/Holz

Theodor Urtnowski
(1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen) :

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : „Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft“. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : „THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.“ (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern möglich.

1500 EUR





Klaus Honauer (1923 Rieden/bei Soyen - 1979 Wasserburg/Inn) : Restschnee (wohl bei Rieden). - Aquarell

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Restschnee

Aquarell auf starkem Aquarellpapier
Unten rechts von der Mitte signiert und datiert : K. Honauer / 1963.

Darstellung/Blatt : 40 × 49,5 cm.

Erhaltungsmängel : Das Aquarell über und über stockfleckig, besonders an den hellen Stellen deutlich sichtbar.

Rückseitig eine Farbstudie.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.

65 EUR





Unsere Schaufensterpassagen in Wasserburg am Inn / Marienplatz 19 & 11 : Alte Bücher / Gemälde / Graphik / Antiques

Unter den Arkaden / Im Herzen der Stadt

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Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) : Selbstporträt. - Mischtechnik

Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) :

„Selbstporträt/ Studie“

Mischtechnik auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Rückseitig – nur rudimentär kenntlich – Nachlaßstempel
sowie mit „Selbstporträt / Studie“ bezeichnet;
desweiteren die Werknummer „260“

Bildmaß : 62 × 41 cm.

Erhaltung : Ein deutlicher Kratzer in der Stirn,
eine Schabstelle rechts von der Kopfpartie.
Insgesamt etwas angestaubt/fleckig und oberflächlich berieben (Lagerspuren).

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 182 f. (mit Farbabb.)

Chiemseemaler

95 EUR





H. Rahn : Die Mühle. - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß o.ä. gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie stockfleckig..

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluß, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

475 EUR





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : Fränkische Stadt (?) - Öl auf Papier/auf Pappe

Zuschreibung :

Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Fränkische Stadt (?)
Im Vordergrund links (mit Bleistift angelegt) ein Paar unter einem Baum.

Ölstudie auf Papier,
alt auf starke Pappe aufgezogen.

Ohne Signatur.

Bildmaß : 31,5 × 38 cm (ungerahmt).

Erhaltung : In der Baumpartie oben links u. mittig kleine Kratzer;
am äußersten Unterrand Farbabrieb (würde bei einer allfälligen Rahmung vom Falz überdeckt).

Flüssiger, summarischer Farbauftrag, merklicher Firnis lediglich partiell in der Personendarstellung.

Biogramm : „… Studium an der Gewerbe- und Kunstgewerbeschule in München. Er erlernte das Zeichnen und Töpfern und war Meisterschüler des Textildesigners Theodor Spieß. 1907 kam Gradl nach Nürnberg und wurde zuerst Verweser, 1908 Professor, ab 1926 ordentlicher Professor für kunstgewerbliches Zeichnen für Gewebe, Tapeten, Intarsien usw. an der Kunstgewerbeschule Nürnberg. 1930 o. Professor für Flächenkunst und Spielzeug an der Staatsschule für angewandte Kunst Nürnberg, 1938 Leiter der Fachklasse für Landschaftsmalerei, 1940-45 Direktor der inzwischen zur AdBK Nürnberg erhobenen früheren Staatsschule.“ (s. Manfred H. Grieb, Nürnberger Künstlerlexikon. – München, Saur, 2007)

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren andern Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : Wohl Mainlandschaft. - Öl auf Papier/Karton

Zuschreibung :
Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Wohl Mainlandschaft, mit Dorf im Hintergrund

Ölstudie auf Papier/auf Karton,
ohne Signatur.

Bildmaß : 32 × 38 cm (ungerahmt).
Flüssige/summarische Studie.

Einige wenige, punktuelle Kratzer, aus dem üblichen Betrachterabstand kaum merklich.
Ingesamt in guter Erhaltung.

Biogramm : „… Studium an der Gewerbe- und Kunstgewerbeschule in München. Er erlernte das Zeichnen und Töpfern und war Meisterschüler des Textildesigners Theodor Spieß. 1907 kam Gradl nach Nürnberg und wurde zuerst Verweser, 1908 Professor, ab 1926 ordentlicher Professor für kunstgewerbliches Zeichnen für Gewebe, Tapeten, Intarsien usw. an der Kunstgewerbeschule Nürnberg. 1930 o. Professor für Flächenkunst und Spielzeug an der Staatsschule für angewandte Kunst Nürnberg, 1938 Leiter der Fachklasse für Landschaftsmalerei, 1940-45 Direktor der inzwischen zur AdBK Nürnberg erhobenen früheren Staatsschule.“ (s. Manfred H. Grieb, Nürnberger Künstlerlexikon. – München, Saur, 2007)

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren anderen Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : wohl Mainlandschaft - Öl auf Papier/auf Pappe

Zuschreibung :

Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Wohl Mainlandschaft

Ölstudie auf Papier,
alt auf starke Pappe aufgezogen.

Ohne Signatur.

Bildmaß : 38 × 31,5 cm (ungerahmt).
Flüssiger, summarischer Farbauftrag, nur teils Firnisauftrag merklich.

Biogramm : „… Studium an der Gewerbe- und Kunstgewerbeschule in München. Er erlernte das Zeichnen und Töpfern und war Meisterschüler des Textildesigners Theodor Spieß. 1907 kam Gradl nach Nürnberg und wurde zuerst Verweser, 1908 Professor, ab 1926 ordentlicher Professor für kunstgewerbliches Zeichnen für Gewebe, Tapeten, Intarsien usw. an der Kunstgewerbeschule Nürnberg. 1930 o. Professor für Flächenkunst und Spielzeug an der Staatsschule für angewandte Kunst Nürnberg, 1938 Leiter der Fachklasse für Landschaftsmalerei, 1940-45 Direktor der inzwischen zur AdBK Nürnberg erhobenen früheren Staatsschule.“ (s. Manfred H. Grieb, Nürnberger Künstlerlexikon. – München, Saur, 2007)

Die Farbstellungen in den Abbildungen treffen nicht ganz :
Die untere Himmelspartie erscheint etwas zu sehr rosa,
die Himmelsbläue v.a. oben links wirkt etwas zu grau.

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren anderen Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch/Sudetenland-2003 in Übersee/Chiemsee) : Kinder mit Schlitten in der Winternacht. - Öl/Malplatte, 1952

Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch-2003 in Übersee/Chiemsee) :

Kinder mit Schlitten in der Winternacht (in den Chiemgauer Bergen).

Öl auf Malplatte,
unten links monogrammiert und datiert : W.L (19)52.

Bildgröße/mit Rahmen : 47 × 68 cm.

Gemälde und Rahmen in schöner/unberührter Erhaltung.
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1946,
Studium an der Münchner Akademie der Bild. Künste bei Willi Geiger;
folgt seinem Lehrer nach Übersee, an den Chiemsee.
Bereits ab 1949 Ausstellungsbeteiligung an den Jahresausstellungen im Haus der Kunst München.

Über den Künstler ausführlich : www.walter-lederer.de

375 EUR





Attr. Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Schloß Pillnitz / bei Dresden). - Öl/Hartfaser

Zuschreibung : Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Schloß Pillnitz / bei Dresden

Öl auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Im Zusammenhang mit signierten Arbeiten, die uns vorliegen,
darf die Zuschreibung als zwingend gelten.

Bildmaß : 37 × 47 cm

Erhaltung : Die Bildkanten etwas berieben, v.a. rechts;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese Stellen überdeckt.
Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

350 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873 - München - 1951) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau). - Öl/Papier/Pappe

Hans Huber-Sulzemoos (1873 – München – 1951) :

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
„Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Alfons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.“

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Erhaltung :

- Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).

- Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Unebenheiten, die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch in der Frontalansicht kaum auffallen, lediglich bei Schrägansicht im Gegenlicht.

- Die im Bild verteilten aufgehellten Stellen dürften maltechnisch bedingt sein.

- Der Rahmen in den Ecken teils mit Schwundrissen (ohne Einfluß auf die Festigkeit).

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : „Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …“

Umgebung : Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Rimsting, Wasserburg am Inn

300 EUR





[Anonymus] : Chiemsee (wohl Fraueninsel). - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee (wohl vor der Fraueninsel).

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand
(müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden).

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

14 × 23 cm
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige Studie, stimmiger Gesamteindruck.

SW : Frauenwörth, Chiemseemaler

125 EUR





[Anonymus] : Am Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand,
müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden.

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

13,5 × 24 cm.
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige kleine Studie, stimmiger Gesamteindruck.

110 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Rotrotation. - Öl auf Hartfaser, 1964

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) :

Rotrotation

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert unten rechts : (19)64

Bildmaß : 50 × 68 cm

lekk





Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein - 1923 München) : Skizzenbuch

Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein-1923 München) :

Skizzenbuch

Auf dem ersten Blatt (unten links) bezeichnet : Heinrich Schlitt,
letztes Blatt oben : Kl. Bockenheimerstr. 3a, I.

Leinen (angestaubt), 13 × 17 cm,
mit etwas mehr als 60 Skizzen (auf 37 Blättern),
ein Blatt wurde (von ihm selbst?) herausgetrennt.

Oft ganzseitig mit Bleistift ausgeführt,
nicht wenige freilich auch, wie üblich, nur mit flüchtigen/kurzen Notaten.

Einige Blätter in Tusche.

Skizziert sind Soldaten, bürgerl./bäuerl. Typen, Interieurs/Schenken,
Maler vor der Staffelei, Anatomien u.a.

Der v.a. als Maler von Zwergen Berühmtheit erlangte H. Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv dazu!

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker).

Ausführlich ein Wikipedia-Artikel : Heinrich Schlitt“.

195 EUR





Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg) : TENSION. - L'ABRI DU NOMADE. - Mischtechnik, 1990

Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg)

„TENSION“

Auf dem Keilrahmen ein weiterer Titel : L’ABRI DU NOMADE
(Schutz der Nomaden)

Mischtechnik (Stoff/Sand/Schnur/Ölfarbe), 1990.
Unten rechts signiert und datiert.

Rückseitig Klebezettel, der ausweist,
das daß Bild 1990 zur Großen Kunstausstellung München
eingeliefert wurde (Abtl. Secession).

Offensichtlich wurde das Bild aber von der Jury nicht angenommen,
im Katalog der Jahresausstellung findet sich jedenfalls kein Eintrag.

Erhaltung : An der Unterseite Wasserrand (s. Pfeile) sowie
einige kleinere Beschabungen.

SW : Nomaden, Wüstenzelt, Nomadenzelt

Aufgrund der Größe des Bildes ist ein postal. Versand nicht möglich.
Gerne Selbstabholung.

200 EUR





Angelika Herzel (*1957 Biberach) : Playground. - Acryl, 1989

Angelika Herzel (*1957 Biberach) :

„Playground“

Acryl, 1989.
Signiert, betitelt und datiert.

Bildmaß : 101 × 75,7 cm.
Ohne Rahmen.

Das große Bild in schöner Erhaltung.

200 EUR





Ingolstadt / Kreuztor mit Münster. - Öl auf Sperrholz, unten re. signiert

Ingolstadt / Kreuztor mit Münster.

Öl auf Sperrholz,
unten recht undeutlich signiert

Darstellung : 39 × 30 cm
Rahmen : 45 × 35 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung (vielleicht wäre ein neuer Firnisauftrag zu empfehlen).
Rahmen der Zeit, oberflächlich teils abgeblättert.

Rückseitig ein Bleistiftportrait.

145 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Südfrankreich/Côte d’Azur (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Südfrankreich/Côte d’Azur (?)

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 65 cm.

Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Ein unauffälliger Kratzer in der rechten unteren Ecke.

In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

400 EUR






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