LADEN als AUSSTELLUNGS-RAUM in Wasserburg am Inn zu mieten gesucht : Antiquariat & Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Die Bilder zeigen
unsere Ausstellungspassagen in
Wasserburg a. Inn, Marienplatz 19 & 11
Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : Fränkische Stadt (?) - Öl auf Papier/auf Pappe

Zuschreibung :

Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Fränkische Stadt (?)
Im Vordergrund links (mit Bleistift angelegt) ein Paar unter einem Baum.

Ölstudie auf Papier,
alt auf starke Pappe aufgezogen.

Ohne Signatur.

Bildmaß : 31,5 × 38 cm (ungerahmt).

Erhaltung : In der Baumpartie oben links u. mittig kleine Kratzer;
am äußersten Unterrand Farbabrieb (würde bei einer allfälligen Rahmung vom Falz überdeckt).

Flüssiger, summarischer Farbauftrag, merklicher Firnis lediglich partiell in der Personendarstellung.

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren andern Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : Wohl Mainlandschaft. - Öl auf Papier/Karton

Zuschreibung :
Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Wohl Mainlandschaft, mit Dorf im Hintergrund

Ölstudie auf Papier/auf Karton,
ohne Signatur.

Bildmaß : 32 × 38 cm (ungerahmt).
Flüssige/summarische Studie.

Einige wenige, punktuelle Kratzer, aus dem üblichen Betrachterabstand kaum merklich.
Ingesamt in guter Erhaltung.

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren anderen Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Zuschreibung : Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld-1964 Nürnberg) : wohl Mainlandschaft - Öl auf Papier/auf Pappe

Zuschreibung :

Hermann Gradl (1883 Marktheidenfeld – 1964 Nürnberg)

Wohl Mainlandschaft

Ölstudie auf Papier,
alt auf starke Pappe aufgezogen.

Ohne Signatur.

Bildmaß : 38 × 31,5 cm (ungerahmt).
Flüssiger, summarischer Farbauftrag, nur teils Firnisauftrag merklich.

Die Farbstellungen in den Abbildungen treffen nicht ganz :
Die untere Himmelspartie erscheint etwas zu sehr rosa,
die Himmelsbläue v.a. oben links wirkt etwas zu grau.

Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde diese Studie aus dem verwandschaftlichen Umkreis Gradls – mit weiteren anderen Arbeiten – erworben; vor allem im sinnfälligen Zusammenhang mit diesen scheint eine Zuschreibung zwingend.

175 EUR





Karl/Carl Raupp (1837 Darmstadt - München 1918) : Fischerboot am Chiemsee. - Ölstudie, 1897

Carl Raupp (1837 Darmstadt – München 1918) :

Fischerboot am Chiemsee

Ölstudie auf Leinwand/auf Pappe.
Unten links signiert und datiert : C. Raupp / (18)97

Bildmaß : 20,5 × 32,2 cm.
Rahmen : 35 × 46 cm.

Minimale, kurze Kratzer etwa 1 cm innerhalb des rechten Bildrandes, eine dünne, linienförmige Druckspur in der oberen Ecke rechts – nur wenig auffallend (s. große Abb.). Die Randpartien, die weitestgehend unter den Rahmenfalz fallen, teils stärker berieben. Der etwas ältere/schlichte Rahmen überarbeitet.

In der Himmelspartie, anders als es den Anschein haben mag, handelt es sich um intendierte Auslassungen, die den Malgrund mitspielen lassen, nicht um Bereibungen.

Stimmiger Gesamteindruck dieser feinen Licht-, Wasser- und Bootsstudie.

Referenz : Karl J. Aß: Karl Raupp 1837–1918. Eine Studie zum 100. Todestag des Chiemseemalers mit Originaltexten. Prien 2018 (Begleitband zur Ausstellung 2018).

Das Bild ist ausgestellt in unserer Schaufensterpassage
in Wasserburg am Inn/Marienplatz 11 (Unter den Arkaden).

850 EUR





Karl Wähmann (1897 Finkenstein - Steppach/bei Wasserburg am Inn - 1981) : Wallfahrtskirche St. Salvator in Fisslkling, Pfarrei Ensdorf/bei Kraiburg. - Öl/Hartfaser

Karl Wähmann (1897 Finkenstein – Steppach/bei Wasserburg am Inn – 1981)

Wallfahrtskirche St. Salvator in Fisslkling, Pfarrei Ensdorf/bei Kraiburg

Öl auf Hartfaser,
unten links signiert : K. Wähmann.
Die Signatur auf den Abbildungen schwer zu erkennen – wird aber garantiert.

Bildmaß : 69 × 59 cm (ohne Rahmen)

Die Bildränder etwas unregelmäßig und mit Spuren von Falzbereibung sowie
einige weitere geringe Altersspuren. – Stimmiger Gesamteindruck.

Umgebung : Landkreis Mühldorf, Waldkraiburg, Reichertsheim,
Gars am Inn Jettenbach, Aschau am Inn, Ampfing, Rattenkirchen

195 EUR





Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch/Sudetenland-2003 in Übersee/Chiemsee) : Kinder mit Schlitten in der Winternacht. - Öl/Malplatte, 1952

Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch-2003 in Übersee/Chiemsee) :

Kinder mit Schlitten in der Winternacht (in den Chiemgauer Bergen).

Öl auf Malplatte,
unten links monogrammiert und datiert : W.L (19)52.

Bildgröße/mit Rahmen : 47 × 68 cm.

Gemälde und Rahmen in schöner/unberührter Erhaltung.
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1946,
Studium an der Münchner Akademie der Bild. Künste bei Willi Geiger;
folgt seinem Lehrer nach Übersee, an den Chiemsee.
Bereits ab 1949 Ausstellungsbeteiligung an den Jahresausstellungen im Haus der Kunst München.

Über den Künstler ausführlich : www.walter-lederer.de

375 EUR





H. Rahn : Die Mühle. - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß o.ä. gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie stockfleckig..

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluß, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

475 EUR





Attr. Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Schloß Pillnitz / bei Dresden). - Öl/Hartfaser

Zuschreibung : Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Schloß Pillnitz / bei Dresden

Öl auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Im Zusammenhang mit signierten Arbeiten, die uns vorliegen,
darf die Zuschreibung als zwingend gelten.

Bildmaß : 37 × 47 cm

Erhaltung : Die Bildkanten etwas berieben, v.a. rechts;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese Stellen überdeckt.
Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

350 EUR





Theodor Urtnowski (1881 Thorn/Torun/Westpreussen - 1963 Aachen) : Danzig / Gdańsk. - Öl/Holz

Theodor Urtnowski
(1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen) :

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : „Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft“. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : „THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.“ (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern möglich.

1500 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873 - München - 1951) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau). - Öl/Papier/Pappe

Hans Huber-Sulzemoos (1873 – München – 1951) :

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
„Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Alfons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.“

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Erhaltung :

- Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).

- Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Unebenheiten, die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch in der Frontalansicht kaum auffallen, lediglich bei Schrägansicht im Gegenlicht.

- Die im Bild verteilten aufgehellten Stellen dürften maltechnisch bedingt sein.

- Der Rahmen in den Ecken teils mit Schwundrissen (ohne Einfluß auf die Festigkeit).

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : „Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …“

Umgebung : Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Rimsting, Wasserburg am Inn

300 EUR





[Anonymus] : Chiemsee (wohl Fraueninsel). - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee (wohl vor der Fraueninsel).

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand
(müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden).

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

14 × 23 cm
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige Studie, stimmiger Gesamteindruck.

SW : Frauenwörth, Chiemseemaler

125 EUR





[Anonymus] : Am Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand,
müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden.

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

13,5 × 24 cm.
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige kleine Studie, stimmiger Gesamteindruck.

110 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Rotrotation. - Öl auf Hartfaser, 1964

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) :

Rotrotation

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert unten rechts : (19)64

Bildmaß : 50 × 68 cm

1700 EUR





Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein - 1923 München) : Skizzenbuch

Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein-1923 München) :

Skizzenbuch

Auf dem ersten Blatt (unten links) bezeichnet : Heinrich Schlitt,
letztes Blatt oben : Kl. Bockenheimerstr. 3a, I.

Leinen (angestaubt), 13 × 17 cm,
mit etwas mehr als 60 Skizzen (auf 37 Blättern),
ein Blatt wurde (von ihm selbst?) herausgetrennt.

Oft ganzseitig mit Bleistift ausgeführt,
nicht wenige freilich auch, wie üblich, nur mit flüchtigen/kurzen Notaten.

Einige Blätter in Tusche.

Skizziert sind Soldaten, bürgerl./bäuerl. Typen, Interieurs/Schenken,
Maler vor der Staffelei, Anatomien u.a.

Der v.a. als Maler von Zwergen Berühmtheit erlangte H. Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv dazu!

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker).

Ausführlich ein Wikipedia-Artikel : Heinrich Schlitt“.

195 EUR





Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg) : TENSION. - L'ABRI DU NOMADE. - Mischtechnik, 1990

Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg)

„TENSION“

Auf dem Keilrahmen ein weiterer Titel : L’ABRI DU NOMADE
(Schutz der Nomaden)

Mischtechnik (Stoff/Sand/Schnur/Ölfarbe), 1990.
Unten rechts signiert und datiert.

Rückseitig Klebezettel, der ausweist,
das daß Bild 1990 zur Großen Kunstausstellung München
eingeliefert wurde (Abtl. Secession).

Offensichtlich wurde das Bild aber von der Jury nicht angenommen,
im Katalog der Jahresausstellung findet sich jedenfalls kein Eintrag.

Erhaltung : An der Unterseite Wasserrand (s. Pfeile) sowie
einige kleinere Beschabungen.

SW : Nomaden, Wüstenzelt, Nomadenzelt

Aufgrund der Größe des Bildes ist ein postal. Versand nicht möglich.
Gerne Selbstabholung.

200 EUR





Angelika Herzel (*1957 Biberach) : Playground. - Acryl, 1989

Angelika Herzel (*1957 Biberach) :

„Playground“

Acryl, 1989.
Signiert, betitelt und datiert.

Bildmaß : 101 × 75,7 cm.
Ohne Rahmen.

Das große Bild in schöner Erhaltung.

200 EUR





Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach), gen. Altmühl-Schmid : Blick über die Altmühl auf Marienstein/bei Eichstätt. - Öl auf Leinwand, 1938

Erwin Albert Schmid, gen. Altmühl-Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) :

Blick über die Altmühl auf Marienstein

Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert und datiert: 1938.

Bild/mit Rahmen : 102 × 130 cm.

Das große Gemälde in guter Erhaltung (auch der Firnisauftrag);
der Rahmen restauriert. – Stimmiger Gesamteindruck.

Der Maler Erwin Albert Schmid studierte bei Karl Walther an der Kunstgewerbeschule in München und wurde dort später selbst Lehrer. Er lebte in Pullach, war Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und beschickte regelmäßig deren große Jahresausstellungen im Haus der Kunst. Mehr als dreißig Jahre, etwa zwischen 1930 und 1961, kam er nach Eichstätt, um zu malen. Die Bildthemen : Immer wieder Eichstätt mit seiner näheren Umgebung. Nach seinen eigenen Werkaufzeichnungen zeigen 165 Gemälde Jura- und Altmühltalmotive. So kam er bald zu seinem Beinamen „Altmühl-Schmid“. Gastliche Aufnahme fand der Maler über zwei Jahrzehnte bei Georg Babl, der in Zeitungsbeiträgen in schöner, treuer Weise immer wieder an seinen Freund erinnert hat.

Literatur :
Horst Ludwig (Hg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, VI. 292 f. (mit 2 Abb.).
H. Vollmer: Allg. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jhs., IV, S. 195.
Georg Babl : Das alte Eichstätt. Erinnerungen eines Zeitgenossen. – Tutzing, 1994, S. 250-252. // ldkk

SW : Altmühltal, Wasserzell, Kloster Rebdorf, Altmühljura

Zur Abbildung : Die linke Seite teils etwas verunklärt durch Lichtspiegelungen.

1350 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Südfrankreich/Côte d’Azur (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Südfrankreich/Côte d’Azur (?)

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 65 cm.

Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Ein unauffälliger Kratzer in der rechten unteren Ecke.

In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

400 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Regentag in Budapest. - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

„Regentag in Budapest“

Öl auf beidseitig kaschierter Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert : Bl
Rückseitig Ausstellungsetikett des Verbands Bildender Künstler Deutschlands – Bezirksleitung Dresden.

Bildgröße : 37 × 47 cm

Erhaltung :

In der Bildmitte, die Oberfläche der Kaschierung mit Läsuren, die offensichtlich
bereits vor dem Bemalen vorhanden waren und vom Künstler souverän mit einbezogen wurden.

Der Firnisauftrag unregelmäßig, teils eingeschlagen.
Linke untere Ecke mit kleinem Abrieb.

Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

380 EUR





[Anonymus] : Bergfrühling. - Öl auf Hartpappe

[Anonymus] : Vorfrühling im Bergtal

Öl auf Hartpappe.

Ohne Signatur und auch ohne Hinweis auf das Motiv.
Erworben wurde das Bild in Österreich.

Manches an diesem Bild erinnert an den Münchner Bergmaler Otto Bauriedl
in seiner Jugendstilphase, weicht aber im Ganzen dann doch wieder davon ab.

1. Drittel. 20. Jh.

Bild : 48 × 64 cm.
Rahmen : 56 × 73 cm.

Das Gemälde in guter, gepflegter Erhaltung.
Der neu angefertigte Rahmen fein dem Bild angepasst.

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500 EUR





Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) : Pfünz im Altmühltal (bei Eichstätt). - Ölstudie, 1923

Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) :

Pfünz im Altmühltal

Ölstudie auf Papier/Pappe, 1923.

Ohne Signatur; die Autorenschaft darf dennoch als gesichert gelten.
Die für ihn typ. neusachliche Auffassung, die farblich zurückhaltende, „trockene“ Malweise
sowie das zeitl. Zusammenfallen mit Auftragsarbeiten in nächster Umgebung lassen keinen Zweifel.

Darstellung : 41 × 61 cm.
Rahmen : 52 × 72 cm.
Polimentvergoldung, offensichtlich aus jüngerer Zeit (ohne Patinierung),
teils merkliche „Gebrauchsspuren“.

Die Malfläche ein wenig berieben sowie mit Flüchtigkeiten, wie für Studien üblich.
Linker und rechter Rand angestückt/erweitert (vom Künstler selbst).

1923 und 1927 schuf Franz Klemmer die Deckengemälde der Kirchen Walting und Inching (die Nachbardörfer von Pfünz).
Den Auftrag erhielt er durch die Vermittlung des Architekten Heinrich Ullmann.
So dürfte vorlieg. Studie eine „Nebenarbeit“ zu diesem Auftrag gewesen sein.

Vor 18 Jahren konnten wir ein Gemälde Klemmers vermitteln,
das eine ganz durchgeführte Arbeit mit einer Pfünz-Ansicht darstellte.

Biogramm : „Klemmer, Franz, Maler in München, geb. 24.11.1879 in Fischenich bei Köln a. Rh., kam mit 17 Jahren in die Lehre zu dem Kölner Kirchenmaler Joh. Osten, besuchte seit 1906 die Münchner Kunstgewerbe-Schule unter Wahler u. L. v. Langenmantel, hierauf die Münchner Akad. als Schüler H. v. Habermanns u. kurze Zeit auch K. J. Becker-Gundahls. Ließ sich in Dachau nieder und debütierte 1913 in der Münchner Secession mit einigen Landschaften. 1914/18 stand er im Felde an der Westfront. Die dort entstandenen farbigen Zeichnungen u. Aquarelle (Soldaten, Schützengräben, Ortschaften an der Front darstellend) fanden wegen ihrer schlichten Naturwahrheit u. Sachlichkeit schnell Beachtung. Beispiele in der Graph. Samml. in München, im Schles. Mus. in Breslau, in der Hamburger Kunsthalle u. in der Galerie der Münchner Secession. Seitdem betätigt K. sich vor allem als Kirchenmaler (Fresken in der Kirche zu Feucht bei Nürnberg: Taufe Christi; Christus u. Nikodemus; Kreuzigung; Inching bei Eichstätt: Schutzmantelbild, St. Sebastian, Engelsbild, 2 Szenen aus der Legende des hl. Willibald; Eibach bei Nürnberg: Abendmahl, Jüngstes Gericht) und beschickt mit zahlreichen Landschaften (Ölgem. u. Studienbl.) die Ausst. im Glaspalast. Für die bayer. Staatssamml. wurden erworben die Landschaften „Quelle“ (GI, 1923) u. „Föhrde bei Hadersleben“ (OI, 1925), für die dort. Secessionsgal. eine „Landschaft im Altmühltal“ (OI, 1924). 1926 wurde K. zum Professor ernannt u. mit der Leitung des Ateliers für kirchl. Malerei an der Münchner Akad. betraut. Die Kunst, XXXI (- Kst f. Alle, XXX), 1915 p. 424, 432 (Abb.). – Der Cicerone, VII (1915) 335. – Die christl. Kunst, XXII (1925/26) 145. – Ausst.-Kat.: Münchener Secession, 1913 (Frühjahrsausst.), 1914 (Frühjahrsausst.), 1915 (mit Abb.), 1916; Münchener Glaspalast (Gruppe Secession): 1920, 21, 22, 24 (mit Abb.), 25, 26. – Mitteil. des Künstlers.“ (Thieme-Becker, Bd. 20, S. 473)

Weitere Literatur : Ludwig, H. (Hg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd.5, S. 476 f. (mit Abb.).
Mader, F., Bez.-Amt Eichstätt (Die Kunstdenkmäler v. Mittelfranken), S. 140 u. 340.

550 EUR





Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach), gen. Altmühl-Schmid : Jurafelsen am Abend (Altmühltal), 1960

Erwin Albert Schmid, gen. Altmühl-Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) :

„Jurafelsen am Abend“

Für einen Hinweis, wo sich das Gehöft im Altmühltal befindet,
so nah an den Jurafelsen, würden wir uns gern erkenntlich zeigen.

Öl auf Leinwand auf Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : 1960

Rückseitig Klebeetikett der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, München, 1961,
vermerkt dort Titel und Katalognr. 583.

Ein zweites Etikett weist das Bild als Eigentum der Gesellschaft der Freunde der Stiftung Haus der Kunst München e.V. aus. – 2006 wurde deren ganze Sammlung verauktioniert (s. Sonderkatalog Neumeister, Mchn.)

Bildmaß : 63,5 × 80,5 cm.
In unberührter Erhaltung.

Der Maler Erwin Albert Schmid studierte bei Karl Walther an der Kunstgewerbeschule in München und wurde dort später selbst Lehrer. Er lebte in Pullach, war Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und beschickte regelmäßig deren große Jahresausstellungen im Haus der Kunst. Mehr als dreißig Jahre, etwa zwischen 1930 und 1961, kam er nach Eichstätt, um zu malen. Die Bildthemen : Immer wieder Eichstätt mit seiner näheren Umgebung. Nach seinen eigenen Werkaufzeichnungen zeigen 165 Gemälde Jura- und Altmühltalmotive. So kam er bald zu seinem Beinamen „Altmühl-Schmid“. Gastliche Aufnahme fand der Maler über zwei Jahrzehnte bei Georg Babl, der in Zeitungsbeiträgen in schöner, treuer Weise immer wieder an seinen Freund erinnert hat.

Literatur :
Horst Ludwig (Hg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, VI. 292 f. (mit 2 Abb.).
H. Vollmer: Allg. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jhs., IV, S. 195.
Georg Babl : Das alte Eichstätt. Erinnerungen eines Zeitgenossen. – Tutzing, 1994, S. 250-252.

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285 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Frankreich / Provence (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Frankreich – Provence (?)

Rückseitig ist die Betitelung „Provence“, die offensichtl. vom Künstler selbst stammt,
(wieder) durchgestrichen worden, so dass offen bleibt, ob der Titel dennoch eine gewisse Gültigkeit beanspruchen kann.

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 64 cm

Erhaltung : Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Die Malfläche gleichmäßig etwas nach hinten durchgebogen.
In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

250 EUR





ZUSCHREIBUNG : Feri / Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Weiden und Rebstöcke im Schnee / Locarno / Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert.
Die etwas größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno”

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen
(mit deutlichen Altersspuren, v.a. an den Gehrungen).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz,
genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien),
vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.

F. Schwarz, bekannt als Aquarellist. Die die stark graphische Auffassung,
die sich in den beiden kleinen Ölen ausdrückt, läßt aber durchaus
an die Autorenschaft von Feri Schwarz denken.

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800 EUR






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