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Thursday, den 24.05.2012      Ihr Konto | Warenkorb | Kasse
Drepper, Uwe (Hrsg.) : Das Werktor. - Architektur an der Grenze 9,00 EUR
Bestell-Nr. 24788

München, Prestel Verlag, 1991.
Gr.-8°. - 143 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Illustrationen
Broschur (verlagsfrisch - noch in Folie) .

Inhalt: Ein Vorwort Werktore: Eine Bildanthologie 8 Architekturgeschichte Das Werktor: Zugang zur Welt der Arbeit 44 Stammbaum eines Bautypus 54 Arbeit am Tor Georg Wasmuth Der Werkschutz: Alles sehen, alles hören, alles wissen 66 Der starke Ferdinand - ein Film von Alexander Kluge 74 Ute Ziegler Vom Werktor zum Monitor: Über unternehmensfreundliche und unternehmensfeindliche Transporte 78 Leben nach der Uhr Werner Siebel Zeit und Zeitverständnis in der industriellen Arbeitsgesellschaft 86 Zwei Betriebe und ihre Tore Katharina Semmler Die Zeiss-Werktore in Jena 96 Ulrich Wengenroth Krupp-Rheinhausen: Drei mythische Ringe 106 Medium und Grenze Siegfried Zielinski Peter Funken Jens Eschrich Jörg Becker Das Werktor: Medium und Grenze 112 Bemerkungen zum Werktor in der bildenden Kunst 120 Wächter aus Zink: Borsig Berlin 126 Das Werktor als Frontschauplatz, Achse und Kulisse im Film 130 Die Autoren 141 Register . . Umschlagtext: . Alte Werktore, die im 19. Jahrhundert aufkommenden repräsentativen Eingänge zu großen Werksanlagen, gehören zu den solitären Relikten aus der Gründerzeit. Oft nahmen sie die Gestalt wehrhafter Triumphbögen an, waren der gebaute Stolz der Magnaten und Industriebarone. Aus diesen inzwischen zu >Denkmälern< gewordenen Bauten des vorigen Jahrhunderts gingen auch die mit Sicherheitstechnik und Monitoren ausgerüsteten funktionalen Werktore der Gegenwart hervor. Erstmals wird hier ein Überblick gegeben über diese >Architektur der Grenze< . Zahlreiche - auch historische - Photodokumente ans ihrer >Glanzzeit< und dem heutigen Alltag finden sich zu einer Bildanthologie der Werktore zusammen. Daneben werden ihre Funktion und ihr Umfeld aus sozialgeschichtlicher Perspektive gründlich sondiert. Untersuchungen über die Funktion der Werkeingänge als Standort des Werkschutzes (der später um den Datenschutz erweitert wurde), als Ort von Kommunikation und Streik und zum Zeitverständnis der Industriegesellschaft (Zeitkontrolle und Stechuhr) vervollständigen die Darstellung ebenso wie detaillierte Industriereportagen aus zwei deutschen Betrieben (Zeiss in Jena - Krupp in Rheinhausen) oder Retrachtungen über das Werktor in der bildenden Kunst und im Film. Das Werktor - Architektur der Grenze kann den Anspruch erheben, ein wichtiges und spannendes Kapitel der Industrie- , Sozial- und Kulturarchäologie - auch unserer Gegenwart - aufgearbeitet zu haben. .
SW : Architektur, Fabrikarchitektur, Fabriktor